Montag, 12.05.2008 von Timo
Vor 3 Jahren bin ich auf Kuba gewesen. Seitdem hat sich viel geändert, im Kleinen (ich bin z.B. umgezogen) wie im Großen (Kuba hat ‘nen neuen Staatschef). Gestern habe ich mich spontan an unseren Aufenthalt in Havanna erinnert gefühlt. Nicht wegen Hoch “Marco”, sondern wegen der BSAG. Der Vergleich mag im ersten Moment nicht einleuchten, wird allerdings klarer, wenn man weiß, dass die BSAG nicht in der Lage (oder Willens) ist, auf Veranstaltungen in Bremen so zu reagieren, dass die Besucher der Veranstaltung an deren Ende auch mit öffentlichen Vermehrsmitteln abreisen können.
Prominentes Beispiel hierfür sind (trotz neuem Verkehrskonzept) die Heimspiele von Werder Bremen (Warum werden nicht alle Besucher mit möglichst vielen Bussen und Straßenbahnen zum Hauptbahnhof gebracht und von dort weiterverteilt?). Aber auch am Ende eines Renntages auf der Bremer Galopprennbahn sieht die Situation grenzwertig aus. Der zuständige Planer bei der BSAG wird sich sicherlich Gedanken gemacht haben:
Was könnte Einfluss auf die Fahrgastzahlen haben?
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Wir haben Sonntag - Tag des Herrn, da geht keiner Wetten.
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Wir haben Pfingstsonntag - s.o.
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Wir haben Muttertag - Da sind die Leute eh alle mit Muttern beschäftigt
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Wir haben gutes Wetter - Was will man dann auf der Galopprennbahn???
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Die Leute wollen mit dem ÖPNV zur Rennbahn fahren - Quatsch!
Prima, dann müssen wir ja nix am Fahrplan ändern. Alle 20 Minuten ein Bus reicht. Kann ich dem Chef Bescheid sagen. Jetzt noch schnell ein Geschenk zum Mutter tag und dann ab in die Sonne…
Womit ich wieder auf meine Einleitung zurückkommen möchte: Auf Kuba verkehren sogenannte “Camelios”. Das sind Linienbusse für die Einheimischen - die Touris gehen dort aufgrund der qualvollen Enge nicht herein. Das ganze stellt sich dem interessierten Betrachter folgendermaßen dar:


Wie gesagt: Gestern habe ich mich an Kuba erinnert gefühlt. Nur die Busse sahen anders aus…
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Mittwoch, 7.05.2008 von Timo
Jetzt, wo das Wetter langsam wieder besser wird, stellt sich prompt auch wieder ein bisschen Fernweh ein. Natürlich ist es schön, wenn die Gänseblümchen auf dem Rasen sprießen, aber irgendwie ist unsere letzte Reise schon wieder so lange her, dass wir demnächst direkt los könnten. Zur Erinnerung: Wir sind im Dezember in Costa Rica gewesen. Irgendwie bin ich immer noch nicht dazu gekommen, auch nur annähernd einen Reisebericht zu erstellen. Dies möchte ich in Ansätzen nachholen und einfach mit einigen Bildern Appetit auf mehr zu machen.
Das wird dann auch erklären, warum ich - bestem Wetter zum Trotz - ein bisschen Fernweh habe. Also, wo fangen wir an? Costa Rica ist bekannt für seinen Kaffee,

seine Bananen

und natürlich seine Tierwelt (die ist so umfangreich, da gibts gleich ein paar Bilder mehr)



Zu Guter Letzt noch ein wunderschöner Sonnenaufgang am Pazifik:

Und jetzt Hand aufs Herz - wer hat jetzt keine Lust bekommen zu verreisen?
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Mittwoch, 30.04.2008 von Timo
Wir sind am vergangenen Wochenende in Hamburg gewesen. Am Samstag sind wir zunächst durch eine Horde marodierender Fussballfans mit dem Taxi zu einer Hochzeitsfeier kutschiert worden. Die anschließende Feier war sehr schön (an dieser Stelle herzlichen Dank an Ilona und Benni!). Leider verträgt man in meinem biblischen Alter den Alkohol nicht mehr so gut wie in der Vergangenheit. Daher ist man am kommenden Morgen doch leicht aus der Spur…
Dies äußerte sich darin, dass wir am kommenden Morgen zunächst ein teures Passbild anfertigen ließen:
“Du siehst, dass da ein Blitzer ist?”
“Ja.”
“Hier ist 30!”
Blitz
“Hätt mir ja mal einer sagen können, dass hier 30 ist…”
“Hab ich doch gerade?!?”
Wir hatten uns auf jeden Fall vorgenommen, die Hamburger Innenstadt ein wenig zu besichtigen. Wir begannen unsere Tour in der Speicherstadt (”Ich will auch ein Hausboot haben”) und setzte sich dann in der HafenCity fort. Es ist schon spannend: Hier geben Leute extrem viel Geld aus, um sich eine Wohnung zu kaufen, die aufgrund des exponierten Charakters eher als Schaukasten dient. Mein Fall wäre das nicht. Ich habe aber auch keine 400.000 €] für eine 80 m² Wohnung. Das aber nur am Rande.
Bei einer kurzen Pause stellten wir nämlich fest, dass man hier auch kulturell zu überzeugen weiß. Leider war uns der verewigte Mann unbekannt:

Wir haben dann entschieden, dass es sich hierbei um das Denkmal für Herrn Speicher handeln muss, den Erbauer der gleichnamigen Speicherstadt. In unseren verkaterten Augen war es zudem eine gute Idee, ihn auf den Vornamen Wolfgang zu taufen. Wer kennt ihn nicht? Wolfgang Speicher, der in den vergangenen 150 Jahren so viel für die freie und Hansestadt Hamburg geleistet hat. Da ist es eigentlich irrelevant, dass es sich bei der gezeigten Person um Klaus Störtebecker handel soll. Ich halte das erst mal für ein Gerücht…
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Freitag, 25.04.2008 von Timo
Ich war einkaufen. Das ist nicht so ungewöhnlich. Das mache ich jede Woche mindestens einmal. Ist quasi meine Zuständigkeit - wir leben heute ja in einer gleichberechtigten Welt. Und das ist auch gut so. Wir teilen uns die Hausarbeit hier ganz gut auf. Vieles wird von uns beiden erledigt, manches immer von mir und manches immer von meiner Freundin (”Die Waschmaschine hat verschiedene Programme???”).
Naja, das Einkaufen ist auf jeden Fall meine Aufgabe, die ich eigentlich auch ganz gerne übernehme. Manchmal passieren dabei sicherlich auch blöde Sachen. Vor einiger Zeit habe ich Erbsen mitgebracht, gleich mehrere Dosen. War mir ja auch so aufgetragen worden. Dachte ich zumindest. Beim Kochen des Gerichst am Wochenende dann die Frage “Wo ist denn der Mais, den du mitbringen solltest?”… Tja, da hatte ich mich offensichtlich in der Farbe vertan
Außerdem trifft man immer wieder lustige Menschen beim Einkaufen, die lustige Produkte einkaufen. Mein persönliches Highlight ist Maggi fix für Currywurst. Aber leider können immer weniger Menschen kochen und haben meist wohl auch keine Lust dazu. Wahrscheinlich werden substituierend Kochshows auf Vox geschaut.
Um zu meinen einleitenden Worten zurückzukommen: Ich war in einem unserer Supermärkte auf dem Weg zur Kasse und las eines der Schilder, die dort von der Decke hängen. Diese machen in der Regel für die Serviceleistungen des eigenen Unternehmens Werbung - so auch in diesem Fall. Allerdings sind mir vor Schreck fast meine Einkäufe aus der Hand geglitten, als ich den Text las. Ich war schon fast auf dem Weg den Männerbeauftragten der Stadt Bremen anzurufen, als mir einfiel, dass wir so etwas wohl eher nicht haben.
Der Text auf dem Schild lautete: “Ihr Mann hat den falschen Reiniger mitgebracht? Kein Problem. Gegen Vorlage des Kasssenbons ist ein Umtausch innerhalb von 14 Tagen möglich.” Man stelle sich vor, was passierte, würde eine Frau in dieser Art und Weise diskriminiert werden. “Umtausch von Fussballtickets, weil ihre Frau Karten für den Gästeblock gekauft hat? Kein Problem!”
Gehen wir einfach mal davon aus, dass Fauxpas’ wie diese häufiger Männern als Frauen passieren (vgl. meine Erbsen/Mais-Geschichte). Dann hat das Schild natürlich seine Berechtigung. Ich kann damit leben - ich tausche die Sachen sogar selbst wieder um!
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Samstag, 19.04.2008 von Timo
…es die ehemalige DDR schon ca. 18 Jahre nicht mehr gibt? Bei manchen ist sie aber immer noch ganz schön präsent:

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Samstag, 12.04.2008 von Timo
Wir hatten in den vergangenen Tagen (nachdem ich ja vor einiger Zeit fälschlicherweise schon mal den Frühling propagiert hatte) einige wunderschöne Sonnenuntergänge hier in Bremen. Am Montag war es eigentlich am besten, als die Sonne kurz vor Sonnenuntergang aus den Wolken auftauchte und alles in ein rotes Licht tauchte. Leider war ich im Auto unterwegs und hatte meine Kamera nicht dabei. Am Dienstag habe ich mir nach der Arbeit mein Rad geschnapp, den Fotorucksack aufgesetzt und habe mich an die Weser begeben. Der Sonnenuntergang war nicht so sensationell wie am vorherigen Tag, aber immer noch sehenswert. zudem konnte ich noch beobachten, wie ein Binnenschiff bei der Brauerei Beck & Co. Malz löschte (für die Nicht-Norddeutschen: Auslud). Der Geruch liegt an manchen Tagen über der ganzen Stadt und stellt daher auch etwas dar, was Bremen ausmacht.
Nun ja, am Abend wollte ich die Fotos auf meinen PC kopieren - und stellte fest, dass die Speicherkarte schon steckte… Das ist das fatale mit der Technik: Sie ist einfach nicht in der Lage auf ihre Benutzer aufzupassen. Ich bin aber trotzdem froh, dass es jetzt passiert ist. Wäre schlimmer gewesen, wenn echte Kracher-Fotos dabei gewesen wären. Und in Zukunft passe ich besser auf!
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Mittwoch, 2.04.2008 von Timo
Wer sich fragt, warum bereits junge Mädchen von einer Brustvergrößerung träumen und Essstörungen bekommen, sollte sich mal den Bericht der Süddeutschen über das Onlinespiel “Miss Bimbo” anschauen. Eigentlich bin ich kein großer Freund davon, wenn Computerspiele für die Wurzel allen Übels erklärt werden. Aber in diesem Fall muss ich der Autorin des Artikels, Irene Helmes, absolut Recht geben. Wer Schönheits-OPs und Diätpillen als Heilmittel gegen Unscheinbarkeit (und Unbeliebtheit) stilisiert, der sollte öffentlich gemacht werden. Offensichtlich scheint dies schon eine erste Wirkung auf die Macher der Seite gehabt zu haben, denn die Diätpillen sind bereits aus dem “Spiel” entfernt worden. Zudem wurde noch ein launiger Hinweis aufgenommen, dass man sich für den in den Medien aufgestellten Vergleich zwischen “Miss Bimbo” und Paris Hilton entschuldige, da viele der (hauptsächlich weiblichen) Spieler ihre Bimbos (=Tussis) virtuell auf die Universität oder zu Schachturnieren schicken. Da kommt die gute Paris natürlich nicht mit…
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Dienstag, 25.03.2008 von Timo
Es gibt so Momente, da denkt man, dass das ganze passt wie der berühmte Arsch auf den nicht minder berühmten Eimer. Heute zum Beispiel als Oswald Metzger verkündete, zukünftig seine politische Heimat in der CDU zu sehen. Oswald Metzger ist mir bekannt als jemand, der vielleicht eine Menge im Kopf hat, leider aber ziemlich unsympathisch rüberkommt. Und in gewisser Weise trifft das ja auch auf die CDU zu. Insofern war das sicherlich nicht die schlechteste Entscheidung in seinem Leben.
Allerdings hat man ja mittlerweile erfahren, dass die CDU über den prominenten Selbstdarsteller Dampfplauderer Neuzugang noch gar nicht informiert war. Das ist natürlich schon ein Knüller - es bleibt zu hoffen, dass man auf diese Dreistigkeit die richtige Antwort finden wird. Ansonsten zieht vielleicht Oskar Lafontaine bald für die CSU in den Bundestag ein. Wäre ja auch mal eine nette Kombination.
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Freitag, 21.03.2008 von Timo
Wolltet ihr auch schon mal wissen, was eigentlich abseits des Trainings und der Spieltage bei den Werderprofis so vor sich geht? Schaut einfach mal beim “East Park” - der Werder-WG rein, hier könnt ihr einiges darüber erfahren. Aktuell gibt es bereits 38 Folgen, die aktuelle Ereignisse aufgreifen und in der bekannten South Park-Optik darstellen. Schaut mal rein!
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Montag, 17.03.2008 von Timo
Auch nicht schlecht: Als ich gerade die Rechtschreibprüfung über den vorherigen Beitrag laufen ließ, schlug sie mir doch glatt “Coitus” für “Cottbus” vor. Bin zwar noch nie dort gewesen, könnte mir Koitus aber auch schöner als Cottbus vorstellen. Lasse mich in dieser Hinsicht aber gern eines besseren belehren 
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