Miss Bimbo
Mittwoch, 2.04.2008 von Timo
Wer sich fragt, warum bereits junge Mädchen von einer Brustvergrößerung träumen und Essstörungen bekommen, sollte sich mal den Bericht der Süddeutschen über das Onlinespiel “Miss Bimbo” anschauen. Eigentlich bin ich kein großer Freund davon, wenn Computerspiele für die Wurzel allen Übels erklärt werden. Aber in diesem Fall muss ich der Autorin des Artikels, Irene Helmes, absolut Recht geben. Wer Schönheits-OPs und Diätpillen als Heilmittel gegen Unscheinbarkeit (und Unbeliebtheit) stilisiert, der sollte öffentlich gemacht werden. Offensichtlich scheint dies schon eine erste Wirkung auf die Macher der Seite gehabt zu haben, denn die Diätpillen sind bereits aus dem “Spiel” entfernt worden. Zudem wurde noch ein launiger Hinweis aufgenommen, dass man sich für den in den Medien aufgestellten Vergleich zwischen “Miss Bimbo” und Paris Hilton entschuldige, da viele der (hauptsächlich weiblichen) Spieler ihre Bimbos (=Tussis) virtuell auf die Universität oder zu Schachturnieren schicken. Da kommt die gute Paris natürlich nicht mit…
