Vor 3 Jahren bin ich auf Kuba gewesen. Seitdem hat sich viel geändert, im Kleinen (ich bin z.B. umgezogen) wie im Großen (Kuba hat ‘nen neuen Staatschef). Gestern habe ich mich spontan an unseren Aufenthalt in Havanna erinnert gefühlt. Nicht wegen Hoch “Marco”, sondern wegen der BSAG. Der Vergleich mag im ersten Moment nicht einleuchten, wird allerdings klarer, wenn man weiß, dass die BSAG nicht in der Lage (oder Willens) ist, auf Veranstaltungen in Bremen so zu reagieren, dass die Besucher der Veranstaltung an deren Ende auch mit öffentlichen Vermehrsmitteln abreisen können.
Prominentes Beispiel hierfür sind (trotz neuem Verkehrskonzept) die Heimspiele von Werder Bremen (Warum werden nicht alle Besucher mit möglichst vielen Bussen und Straßenbahnen zum Hauptbahnhof gebracht und von dort weiterverteilt?). Aber auch am Ende eines Renntages auf der Bremer Galopprennbahn sieht die Situation grenzwertig aus. Der zuständige Planer bei der BSAG wird sich sicherlich Gedanken gemacht haben:
Was könnte Einfluss auf die Fahrgastzahlen haben?
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Wir haben Sonntag – Tag des Herrn, da geht keiner Wetten.
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Wir haben Pfingstsonntag – s.o.
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Wir haben Muttertag – Da sind die Leute eh alle mit Muttern beschäftigt
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Wir haben gutes Wetter – Was will man dann auf der Galopprennbahn???
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Die Leute wollen mit dem ÖPNV zur Rennbahn fahren – Quatsch!
Prima, dann müssen wir ja nix am Fahrplan ändern. Alle 20 Minuten ein Bus reicht. Kann ich dem Chef Bescheid sagen. Jetzt noch schnell ein Geschenk zum Mutter tag und dann ab in die Sonne…
Womit ich wieder auf meine Einleitung zurückkommen möchte: Auf Kuba verkehren sogenannte “Camelios”. Das sind Linienbusse für die Einheimischen – die Touris gehen dort aufgrund der qualvollen Enge nicht herein. Das ganze stellt sich dem interessierten Betrachter folgendermaßen dar:
Wie gesagt: Gestern habe ich mich an Kuba erinnert gefühlt. Nur die Busse sahen anders aus…

